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Tagesberichte über die Studienfahrt nach Barcelona (Juli 2013)

Samstag, 06.07.2013 (Anreise in Barcelona)

Die Vorfreude auf Barcelona hatte nun endlich ein Ende, denn nachdem auch der letzte Lehrer am vereinbarten Treffpunkt angekommen war, konnte es nach einer halbstündigen Verspätung zum Flughafen nach Köln-Bonn losgehen. Den dreistündigen Aufenthalt am Flughafen überstanden, saßen nun alle Barcelonakursfahrtteilnehmer im Flugzeug. Ohne sämtlichen Service haben wir auch den ca. zweistündigen Flug mehr oder weniger gemeistert.

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Im sonnigen Barcelona, bei 28 Grad angekommen, warteten wir erneut auf unseren Lehrer, der die Metro-Tickets besorgte.

Auf dem Weg in den Zug trennte sich unsere Gruppe zum ersten Mal ungewollt, denn zwei Lehrer, sowie drei Schüler erreichten nicht rechtzeitig den Zug. Nach langem Warten hatte sich die Gruppe wieder zusammen gefunden und verständigte sich ab sofort mit "Walki-Talki".

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Dem Metro-Labyrinth entkommen, konnten wir nun endlich die ersten Sonnenstrahlen genießen, indem wir zu Fuß mit unserem Gepäck das eigentlich 10 Minuten entfernte Hostel zwei Stunden lang suchten. Die Nerven lagen blank, die Füße schmerzten, dennoch waren wir alle noch relativ gut gelaunt.

Am Hostel angekommen haben wir uns unsere luftigen Klamotten angezogen, uns unsere Unterkunft und ihre Umgebung genauer angeschaut und die Dachterrasse des Hostels bewundert. Einige von uns gingen am Abend etwas essen, andere wiederum blieben sofort auf der Dachterrasse und ließen den Tag mit dem Sonnenuntergang ausklingen.

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Theresia Meschede, Nele Flagmeier

 
Sonntag: 07.07.2013

Nach einer ausgewogenen Nacht und einem eher typischen spanischen Frühstück waren wir bereit für Barcelona. Die Lehrer hatten uns für den Nachmittag die Gelegenheit geboten, uns die Stadt oder den Strand selber anzuschauen, sodass wir nur den Vormittag zusammen verbrachten. Wir schauten uns den sonntäglichen Sardanatanz vor der Kathedrale von Barcelona an. Sardana ist ein katalanischer Volkstanz. Die Tänzer fassen sich im Kreis an den Händen und bewegen sich links und rechts herum, im wechselnden Tempo, jedoch meist langsam, konzentriert und ernst. Für die Musik sorgt die Cobla, ein elfköpfiges Orchester mit einem leitenden Musiker.

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Nachdem wir uns dieses Ereignis angeschaut hatten, konnten wir nun endlich zum Strand, bis zum Abend, denn um 20:30 Uhr trafen wir uns alle zusammen, um zu den berühmten Wasserspielen "Font Màgica und Plaça d' Espanya" zu fahren. Die immer wieder stattfindenden Wasserspiele sind mittlerweile zu einem Touristenmagnet geworden. Springbrunnen katapultieren aus 3000 Düsen ca. 2000 Liter Wasser pro Sekunde nach oben. Seit 1980 wird das Wasser durch eine Vielzahl von Scheinwerfern in ein immer wieder wechselndes Farbmeer getaucht und mit herrlicher Musik unterlegt.

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Nachdem wir die Wasserspiele voller Begeisterung verfolgt hatten, endete unser Abend auf der
Dachterrasse.

 

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Theresia Meschede, Nele Flagmeier

 
Montag, 8.7.2013, vormittags: Parc Güell

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Montag, 8.7.2013: Die Sagrada Familia

Wenn es ein Wahrzeichen in Barcelona gibt, wenn man das Erkennungsmerkmal dieser Stadt nennen müsste (jede große Stadt hat eins), dann ist das die Sagrada Familia, die riesige Kathedrale, die über Barcelona in die Höhe ragt. Die Sagrada Familia ist meiner Meinung nach das, was für Paris der Eiffelturm ist und für London der Big Ben, nämlich das einzigartige Wahrzeichen von Barcelona, etwas, das man nirgendwo sonst in vergleichbarer Form findet.

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Ein Besuch der Sagrada Familia gehört damit natürlich zum absoluten Pflichtprogramm. Kein Besucher Barcelonas kann daran vorbei kommen. Die Kirche ist von oben bis unten voller Symbolik, nichts ist zufällig, vieles, was auf den ersten Blick kitschig wirkt, bekommt mit einer Erklärung doch seinen Sinn – und überhaupt, wer ist denn so bibelfest, dass er all diese Szenen verstehen kann. Wir jedenfalls nicht...

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Antonio Gaudí holte seine Ideen meist bei Mutter Natur. So sind zum Beispiel die Säulen im Innern der Kirche den Bäumen nachempfunden und bilden unten den Stamm, um sich weiter oben wie Äste zu verzweigen und so zu einer Art Baumkronen werden, die dann wiederum das Gewölbe halten.

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Wir haben uns für die Besichtigung 3 Stunden Zeit genommen und diese auch vollkommen ausgenutzt, da man in diesem Gebäude immer etwas Neues entdecken kann. Die Sagrada Familia hat mich mir ihrer vollen Größe und Farbenpracht sehr beeindruckt. Alles in allem hat sich die Investition des Eintrittsgeldes sehr gelohnt und ich werde die Eindrücke und Fotos sehr lange in Erinnerung behalten.

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Daniel Reineke

 
Dienstag, 9.7.2013: Barri Eixample

Am Dienstag haben wir uns morgens um halb 11 vor unserem Hostel zusammen gefunden.

Dort trafen wir auf einen Reiseführer, der uns einen Teil von Barcelona und seiner Architektur näher bringen wollte.

Es war ein schöner sonniger Tag und trotz der Hitze waren alle Schüler sehr motiviert, an einer fast dreistündigen Tour durch einen Stadtteil von Barcelona teilzunehmen :)

Erst machten wir uns auf den Weg zur U-Bahn Station und von dort aus sind wir dann zur Plaça Catalunya gefahren.

Nördlich von diesem Platz haben wir uns den Bereich Barrio Eixample angeschaut, ein neuer Teil (Erweiterung) der Stadt. Dieser Stadtteil wurde scharfsinnig von dem katalanischen Ingenieur Cerdes in den 1850er Jahren geplant. Cerdes hatte eine geprägte Vorliebe für gerade Linien und der gesamte Bereich ist wie ein Rasterfeld entworfen, wo jeder Block einen Innenhof hat. Dies heißt, dass es schwer ist, in Eixample verloren zu gehen, und auch, dass es einfach ist einen Platz zu finden.

Eixample ist ein erstklassiger Wohn- und Einkaufsbereich und beherbergt die meisten von Barcelonas Nouveau-Kunst Meisterwerken.

Die rechte Seite des Eixample ist älter und hat folglich mehr beeindruckende Architektur, aber es gibt in Wirklichkeit keinen sehr großen Unterschied zwischen den beiden Seiten.

Passeig de Gràcia ist das Herz von Eixample und auch die Linie, die den Bereich in zwei schneidet "Eixample Links" und "Eixample Rechts"

Gemeinsam mit dem Reiseführer haben wir uns den Stadtteil Barrio Eixample angeschaut und er hat uns viele Informationen zu der Architektur von verschiedenen Gebäuden gegeben und uns den Unterschied zwischen "Eixample Links" und "Eixample Rechts" erklärt.

Ein sehr interessantes Gebäude war die Casa Mila, die von dem Architekten Antoni Gaudi entworfen wurde.

Antoni Gaudi war ein außergewöhnlicher Architekt, mit dem wir uns schon Tage vorher beschäftigt haben.

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Auf dem Weg bot uns der Reiseführer an, ein einheimisches Wurzel-Getränk zu kaufen, das seiner Meinung nach sehr lecker sein sollte [Kommentar von Georg Wiertz: Christine meint hier: die Horchata, ein kühles, leicht gesüßtes Getränk, das wie Milch aussieht, aber mit Milch nichts zu tun hat, sondern aus der sogenannten Erdmandel hergestellt wird. – Was mich betrifft: Ich fand die Horchata sehr lecker und erfrischend...]

Die meisten von uns waren jedoch nicht sehr begeistert, da es so wie Möhrensaft geschmeckt hat.

Am Ende der Führung sind wir bei der La Sagrada Familia (ebenfalls von Gaudi entworfen) angelangt, die wir schon Tage vorher besichtigt hatten.

Unser Reiseführer verlor noch ein paar Worte über diese prächtige Kirche und damit war die Führung auch schon zu Ende.

Anschließend haben wir noch beschlossen ein Gruppenfoto zu machen.

Danach hatten wir Freizeit und durften Essen gehen :)

Christine Haussauer

 
Mittwoch, 10.7. 2013: Camp Nou und Ramblas

[Bericht folgt]

Mittwoch, 10.7. 2013: Gemeinsames Abschlussessen im "Stammlokal um die Ecke"
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Donnerstag, 11.7.2013: Rückreise

Unser letzter Tag in Barcelona fing damit an, dass wir unsere Koffer packten und unsere Zimmer aufräumt haben.

Gegen 11:00 Uhr trafen sich alle Schüler und Lehrer an der Rezeption.

Dort haben wir unsere Bettwäsche abgegeben und unsere Koffer verstaut, da wir erst gegen 16:00 Uhr vom Hostel abgereist sind.

Nachdem wir dann auch unsere Schlüssel abgegeben haben, bekamen wir unsere Kaution zurück und die meisten Leute sind erst mal losgezogen um diese wieder auszugeben :D

Einige sind auch im Hostel auf der schönen Dachterrasse geblieben und haben dort die letzten Stunden vor dem Aufbruch verbracht.

Gegen 16:00 Uhr haben wir uns dann schließlich auf dem Weg zum Flughafen gemacht, wo wir dann auch schließlich gegen 17:45 ankamen.

Am Flughafen haben wir eingecheckt und durften anschließend was essen, bevor wir uns am Sicherheitscheck getroffen haben.

Gegen 20:30 ist unser Flieger in Barcelona gestartet.

Vom Flughafen in Köln/Bonn sind wir mit einem Bus nach Bad Oeynhausen gefahren und nach diesem langen Tag waren wahrscheinlich alle glücklich, als wir an unserer Schule angekommen sind :)

Christine Haussaue

 

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