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In der Woche vom 23. Juni bis zum 28. Juni unternahmen 27 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (Jahrgangsstufe Q1) mit drei begleitenden Lehrern eine Reise nach Barcelona. Wir, die mitreisenden Lehrer, haben unsere Schülerinnen und Schüler um kurze Tagesberichte oder auch um eine persönliche Schilderung ihrer Eindrücke gebeten - im Folgenden ihre Beiträge. Ich glaube, ich kann sagen, dass ihnen diese Fahrt insgesamt sehr gut gefallen hat. (Leider haben es die Jungs unserer Gruppe bisher - 6.7.2014 - noch nicht geschafft, ihre Texte einzureichen, insofern ist dieser Bericht noch nicht vollständig - aber, wie sagt man: Was nicht ist, kann ja noch werden...)

Georg Wiertz

Anreise

Wir sind am 23.06.2014 nach Barcelona auf Kursfahrt geflogen. Wir haben uns morgens um 11.20 Uhr am Busbahnhof Bad Oeynhausen getroffen und sind dann gemeinsam mit dem Zug zum Flughafen nach Düsseldorf gefahren. Unser Flug hatte eine Stunde Verspätung und somit sind wir eine Stunde später als geplant in Barcelona angekommen. Nachdem wir unser Gepäck bekommen hatten, sind wir mit dem Zug zu dem Bahnhof Les Corts gefahren, wo sich unser Hostel befand. Nach dem Einchecken ins Hostel haben wir noch etwas die Gegend erkundet und sind dann schlafen gegangen.

Cäcila Lenger

Dienstag, 24.06.2014 „Prächtiges Barcelona von oben“

Schon am zweiten Tag ging es richtig los. Früh am Morgen, um 8 Uhr, trafen wir uns in der Kantine und haben zusammen gefrühstückt. Direkt danach haben wir uns fertig gemacht und sind zu unserer ersten Besichtigung gegangen. Mit Hilfe der Metro konnten wir schnell ankommen. Jeder von uns hatte Metrotickets bekommen. An diesem Tag sind wir zum „Parc Güell“ gegangen. Es war eine prächtige und atemberaubende Sicht über ganz Barcelona. Man konnte alles sehen, die riesigen Hochhäuser, die Gaudi-Kathedrale Sagrada Familia und noch vieles mehr. Allerdings war der Weg zum Park nicht ganz so einfach. Mit der Metro sind wir zur Metrostation „Vallcarça“ gefahren, der dem Park am nächsten liegenden Station. Von dort aus sind wir über Treppen weiter gestiegen. Doch die Mühe hat sich gelohnt! Auf dem steilen Weg nach oben konnte man die engen Gassen und steilen Straßen betrachten, die man sonst nicht zu sehen bekam. Nach dem Park sind wir zur „Plaça Catalunya“ wieder mit der Metro gefahren. Dort hatten wir erstmal 2 Stunden Zeit uns den Platz anzuschauen bzw. etwas zu essen. Nachdem wir fertig waren, sind wir mit unseren Lehrern losgegangen und haben uns die „Rambla“ angeschaut-So hieß eine Straße an der Plaça Catalunya. Nach dem ganzen sind wir nach Barceloneta gefahren, zum Strand. Da es schon etwa 17 Uhr war, haben wir Freizeit bekommen. Die meisten allerdings haben den Tag am Strand verbracht und einige in Restaurants. Um 1 Uhr nachts war dann aber auch schon Feierabend. Jeden Abend trafen wir uns um diese Uhrzeit um Wichtiges zu besprechen oder Unklarheiten zu beheben.

Nadi Ibrahim

 

Hier sind noch einige Berichte von meinen Zimmerkameraden:

„Ich fand den Besuch im Parc Güell sehr gut, da er sehr eindrucksvoll und facettenreich war. Und als wir die Rambla besichtigt haben, fand ich es auch sehr gut, da man das gotische Viertel näher betrachten konnte. Man konnte die Stadt im Detail besichtigen. Die Stadt hat mir wirklich sehr gefallen!“ (Elif Kargin)

„Also der Parc Güell hatte zunächst einen weiten Weg, da er sich auf einem hohen Berg befand. Die Rolltreppen haben diesen Weg um einiges erleichtert. Es war für die nächsten paar Monate wirklich genug Sport, der sich aber allein schon wegen des Ausblickes vom Berg aus gelohnt hat. Es war unglaublich schön, Barcelona von oben zu sehen. (Linda Wintrich)

„Der Besuch des Parks Güell ermöglichte es uns einen weiten Ausblick über Barcelona zu haben und somit die Stadt mit all ihren verschiedenen Facetten zu sehen. Einerseits sahen wir durch die zunächst anstehende Wanderung zu dem Park die alte Architektur, anschließend durch die Aussicht dann das Meer und die großen, neuen Gebäude Barcelonas. Danach besichtigten wir die Rambla, die viele Möglichkeiten zu einkaufen und essen gehen bot, sich jedoch im Vergleich zu Deutschland deutlich von den Preisen unterschied.“ (Valeria Friesen)

„Der Park an sich war echt schön. Nur schade, dass man zur Terrasse Eintritt zahlen musste. Dennoch konnte man ganz Barcelona von oben sehen. Abends waren einige am Hafen und dann noch am Strand. Der Anblick des Meeres war echt wunderschön.“ (Diana Rudolf)

„Der Besuch im Park Güell war sehr schön, vor allem die Aussicht über Barcelona hat mir sehr gut gefallen. Die Stadtbesichtigung danach hat uns einen guten Überblick über die Stadt und die Umgebung Barcelonas gegeben. Obwohl es anfing zu regnen, ließen wir uns nicht davon ab, den Strand zu besuchen und im Meer zu schwimmen, was meiner Meinung auch der Höhepunkt des Tages war!“ (Alexandra Kramer)

Alles in allem war es auch für Nejbir Kurt, Sara Serovic und Madeleine Göke ein erfolgreicher Tag, die ebenso in meinem 10er-Zimmer waren. Der Tag war gut organisiert und geplant, sodass keine Langeweile auftauchen konnte. Die schöne Sicht über Barcelona im Parc Güell beeindruckte jeden einzelnen Besucher. Der zweite Tag war auf alle Fälle ein erfolgreicher und erlebnisreicher Tag unserer Abifahrt nach Barcelona.

(Verfasst von Nadi Ibrahim, Q1)

Donnerstag (Bericht 5er Zimmer)

 

Am vierten Tag unserer Reise, am Donnerstag, hat ein Teil der Gruppe das Stadion des FC Barcelona besichtigt und die andere Gruppe die Universität von Barcelona.

Das Stadion des FC Barcelona

Der Besuch des FC Barcelona Stadions war freiwillig, ich (Babelya) habe mich jedoch dazu entschieden mir das anzugucken . Der Eintritt hat 23€ gekostet, was sehr teuer war. Viele haben sich das Stadion nicht angeguckt, weil ihnen der Preis zu hoch war. Konnte man allerdings einen Schülerausweis vorzeigen, lag der Preis nur noch bei 17€ pro Person.

Das Stadion nennt sich Camp Nou, was so viel wie „Neues Spielfeld“ heißt. Das Stadion gehört dem Verein FC Barcelona. Die Bauarbeiten für das Stadion begannen am 28. März 1954. Drei Jahre später, am 24. September 1957 wurde das Stadion eröffnet. Die Spielfläche ist 105x68m groß und die Oberfläche besteht aus Naturrasen. Das Stadion befindet sich in Spanien in der Stadt Barcelona. Es bietet 99.354 Zuschauern Platz und ist damit das größte Fußballstadion Europas. Das Stadion wird für mehrere Veranstaltungen genutzt. 1964 fand dort z.B. die EM statt, sowie 1981/1982 die Fußball-WM. 2007 wird berichtet, dass das Stadion umgebaut werden soll. Es soll eine Rundum-Überdachung gebaut werden sowie die Anzahl der Plätze auf 105.000 Plätze erhöht werden. Dieser Eingriff soll 600 Millionen Euro kosten. Seit 2010 lag das Projekt wegen zu hohen Kosten auf Eis. Im Januar 2014 wurde das Projekt wieder aufgenommen und soll in den Jahren 2017 – 2021 fertiggestellt werden.

Der Besuch des Stadions war sehr interessant. Am Anfang kam erst ein Museum, wo man sich sämtliche Fotos und Preise / Pokale angucken konnte. Außerdem konnte man mehrere Gruppenfotos professionell machen lassen. Weiterhin durfte man sich auf die Tribüne setzen und sich das ganze Stadion angucken, das in echt kleiner aussieht als im Fernseher.

Babelya Kulan

Die Universität von Barcelona

Die Leute, die nicht ins Stadion wollten, haben als Alternativ-Programm die Universität Barcelona besucht. Die Universität besitzt ein großes Grundstück, auf dem die Uni in verschiedenen Gebäuden aufgeteilt ist. Wir haben uns speziell das Gebäude des Fakultätsbereichs Biologie angeschaut. Es unterscheidet sich eigentlich nicht viel von einer deutschen Universität. Es gibt Hörsäle und Aufenthaltsräume . Trotzdem war es sehr interessant in einem anderen Land eine Universität zu besichtigen.

Saskia Thomas

Abendgestaltung

Nachdem wir uns entweder das Stadion oder die Universität angesehen haben, hatten wir die Erlaubnis gemeinsam mit den Lehrern an den Strand zu fahren . Dort konnten wir uns entspannen und etwas Sonne tanken. Einige von uns hatten dort nur einen kurzen Aufenthalt ,da wir zurück in unsere Jungendherberge mussten, um uns für den Abend fertig zu machen. Pünktlich zum Deutschlandspiel fanden wir uns alle in einer Bar wieder zusammen, in der wir vorher Plätze reserviert hatten. Nach dem Ende des Spieles sind wieder einige ins Hostel gefahren, die restlichen von uns sind etwas essen gegangen. Geplant war, sich an der Plaça Catalunya wieder zu treffen um dort gemeinsam etwas feiern zu gehen. Da die Metro (U-Bahn) aber nur bis 24Uhr fuhr und unsere Gruppe Angst hatte, nicht zurück ins Hostel zu kommen, sind wir zurück gefahren um uns da mit dem Rest der Gruppe zu treffen. Viktoria Kurda

Am Abend bin ich (Cäcila) mit den Jungs unterwegs gewesen. Wir sind mit der U-Bahn zur Plaça Catalunya gefahren. Wir wollten uns dort mit den anderen treffen, die hatten aber keine Lust mehr und sind nach Hause ins Hostel gefahren. Wir sind dann in einen Pub gegangen. Da die U-Bahnen nur bis 24 Uhr gefahren sind, hatten wir dann ein Problem ins Hostel zu kommen. Wir sind zu Fuß losgegangen Richtung Les Corts. Es war sehr weit und als wir nicht mehr laufen konnten, haben wir uns ein Taxi genommen.

Cäcila Lenger

Zusammenfassung

Allgemein war unsere Kursfahrt sehr spaßig und interessant. Wir haben viele schöne, teils auch kulturelle überwältigende Sehenswürdigkeiten besucht. Besonders schön war der Parc Güell auch aufgrund seiner Aussicht über ganz Barcelona. Im Großen und Ganzen haben wir uns alle gut verstanden und konnten uns auch, wenn wir alleine unterwegs waren gut organisieren und als Gruppe agieren. Besonders ins Auge gefallen ist uns die besonders schöne und teils antike Architektur in Barcelona. Die Metro dort ist ein sehr günstiges und unkompliziertes Fortbewegungsmittel, welches auch bei uns in Deutschland nicht unwillkommen wäre. Alles in allem hat uns diese Studienfahrt sehr gut gefallen. Wir hatten trotz unserem Programm sehr viel Freizeit.

Ein großer Vorteil war auch, dass wir in der Nähe unseres Hostels ein 24-Stunden-Shop hatten, in dem wir alles Notwenige zu jeder Zeit bekommen konnten. Der einzige Nachteil waren die schmerzenden Füße, derentwegen wir ständig Pausen beim Laufen einlegen mussten.

Viktoria Kurda

Zusammengetragen & abgetippt: Louisa Brüggemann

Texte verfasst von

Cäcila Lenger , Babelya Kulan , Saskia Thomas, Viktoria Kurda und Louisa Brüggemann

(5er Zimmer)

 

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