Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Schulhomepage,

wir, die Klasse 6 e, haben im Deutschunterricht unter der Leitung von Frau Ebbing im Unterrichtsvorhaben: "Zum Gruseln erzählen!" eigene Gruselgeschichten geschrieben und in unserer Klasse bewertet. Hier sind die drei besten Geschichten von Lennart Heldt, Johanna Bauer und Valentina Laser!

Geschrieben vonValentina Laser

England, 03.02.1903 in Foringsland. Tagebucheintrag von Lilit Korn.

Heute, als ich von der Arbeit kam, hatte ich das Gefühl, dass ich verfolgt werde. Ach, ich als Autorin sehe sicher schon Gespenster! Das liegt mir sicher im Blut, weil alle meine weiblichen Vorfahren ebenfalls Autorinnen waren. Seit ich die Buchideen meiner Mutter Rosemary gefunden habe, die leider schon vor vielen Jahren gestorben ist, ließen ihre Gedanken mich nicht mehr los und ich habe einen Gruselroman darübergeschrieben.

Er heißt „Gruselige Gutenachtgeschichten“. Als ich das Buch veröffentlichen wollte, bekam ich einen anonymen Brief. Ich schätze dieser unbekannte Briefverfasser hatte eine Vision vor der er mich warnen wollte, „vor dem Bösen“ wie er schrieb.

Ach ,Quatsch mit Soße! Da hat sich sicher nur einer einen üblen Scherz mit mir erlaubt.

Fünf Jahre später, als Lilit Korn schon drei Jahre vermisst wurde, fand ihre Enkelin Amy Korn diesen Tagebucheintrag auf einem losen Blatt in einer verstaubten Kiste auf dem Dachboden. Es lag zusammengefaltet in der einzigen Originalfassung „Gruselige Gutenachtgeschichten“, die ihre Großmutter Lilit verfasst hatte. Nachdem sie diesen Eintrag gelesen hatte, rannte sie zu ihrem Großvater und erzählte ihm von ihrem Fund. Die beiden waren plötzlich ganz aufgeregt, weil sie hofften, durch diesen Hinweis Lilit wieder zu finden. So machten sie sich in der Nacht mit Proviant, zwei Taschenlampen, dem Buch „Gruselige Gutenachtgeschichten“ und dem Tagebucheintrag auf den Weg, um Lilit zu suchen. Als sie ein Lagerfeuer erreichten, hörten sie ein gruseliges Gelächter. In Panik rannten sie davon und verloren sich aus den Augen. Der Großvater hörte plötzlich einen dumpfen Schrei und den lauten Aufprall einer Taschenlampe. Er machte sich große Sorgen und rannte in die Richtung, aus der er den Schrei gehört hatte. Dabei hatte er das Gefühl, verfolgt zu werden. Plötzlich griff eine Hand nach ihm und würgte ihn so fest, dass sein Kopf rot anlief. Da sagte eine furchteinflößende Stimme: „Gib mir das Buch! Oder dies wird deine letzte lebendige Nacht sein!!“ Der Großvater gab ihm zitternd das Buch, daraufhin zog ihn die Hand des Unbekannten in einen düsteren, muffigen Raum. Er rief so laut er konnte um Hilfe bis er zwei Gestalten in dem Raum wahrnahm. Er sprach sie an: „Wer seid ihr?“ „Opa?“, rief die eine Stimme und die andere fragte: „Helmut?“. Jetzt erst bemerkte er, dass es sich um seine Enkelin Amy und seine lange verschwundene Frau Lilit handelte. Nach einer festen Umarmung überlegten sie, wie sie hier wieder lebendig herauskommen könnten. Plötzlich flüsterte der Unbekannte aus dem Dunkeln: „Wenn ihr versprecht, nie mehr ein Sterbenswörtchen über dieses Buch zu verlieren, dann lasse ich euch nach Hause gehen. Wenn nicht, endet ihr wie Rosemary Korn!“ „Einverstanden, wir versprechen zu schweigen!“, sagten sie im Chor mit ängstlicher Stimme. Da schwebten drei pechschwarze Ringe herbei, die sich an die Ringfinger der Drei anschmiegten. Da sagte der Unbekannte erneut: “Durch diese Ringe werde ich euch überwachen. In ihnen ist mörderische Energie. Wenn ihr sie ablegt oder zerstört, werde ich euch töten! Deswegen kommt ja nicht in Versuchung und erzählt niemandem woher ihr diese Ringe habt. Verstanden?“ Als Amy und ihre Großeltern in ihren Betten aufwachten, wussten sie, dass dies kein Traum war. Da die Ringe an ihren Fingern fest saßen und sie das Gefühl hatten, die mörderische Energie zu spüren.

Jahr 1994 es war ein eisiger Tag in Veewer

Wood und Reporter Jeronimo Stauten    

Fuhr erschöpft von der Arbeit nach Hause.

In Sichtweite stand ein altes Haus.

Als er auf einer Höhe mit ihm war zogen dicke Nebelschwaden auf .                       Kurz darauf konnte er die dunklen Umrisse einer fremden Person wahrnehmen .

Er stieg vorsichtig aus plötzlich spürte er,

eine scharfe Klinge an seinem Hals.

Diese wurde fester und schnitt in sein Fleisch.

Schmerzerfüllt fragte Jeronimo:,, Wer sind sie was wollen sie von mir?‘‘Die fremde Person antwortete nicht , sie zischte nur :,,Sei gefälligst still sonst wird es die letzter Tag sein!‘‘Darauf verschwanden sie ,wie vom Erdboden verschluckt.                       Nur das Auto war noch zu erkennen .

Ein Jahr später 1995…

In Veewer Wood sind Sommerferien.

Lucy’s und Jake’s Familie fuhren dieses Jahr nicht in den Urlaub.

Jake wie auch Lucy durften sich in den Ferien

mit ihren Freunden verabreden.

,,Guten morgen Jake, aufstehen !!!!‘‘ weckte ihn seine Mutter.

,,Mmm…,‘‘brummte Jake und schielte auf seinen Wecker 7:00Uhr!!

Das war so früh ,,Es sind doch Ferien, warum lässt du mich nicht schlafen?‘‘

,,Du wirst heute dein Zimmer ausmisten, die Sachen mit denen du nicht mehr spielst bringst du auf den Dachboden!‘‘ ,,Ja ja mach ja schon ,‘‘maulte Jake.

Als er mit dem ausmisten fertig war brachte er die Kiste mit seinen nicht mehr genutzten Spielsachen auf den Dachboden.

Dort abgestellt viel ein Buch aus dem von ihm umgeworfenem Karton.

Er hob das Buch auf und las die Aufschrift ,,Tagebuch von Jeronimo Stauten,‘‘ las Jake.

,,Das ist von Großvater!!!‘‘

Sagte Jake überrascht .

Man muss wissen Jake’s Großvater verschwand vor einem Jahr , ganz plötzlich.

Darum war seine Großmutter zu ihnen gezogen.

Als er anfing darin zu lesen stockte ihm der Atem .

Darin beschrieb sein Großvater bösartige Mächte und Wesen .

Aufgeregt rief Jake seine Freundin Lucy an.

,,Hi Lucy ich bin’s Jake, ich muss dir dringend etwas zeigen.‘‘ ,,Können wir uns treffen?‘‘   ,,Na klar können wir, wann denn?‘‘Fragte Lucy.

,,Jetzt gleich?‘‘Entgegnete Jake.

,,Warum nicht, ok!‘‘ Antwortete Lucy.

Jake verabschiedete sich schnell von seinen Eltern und rannte ohne Frühstück aus dem Haus .

Wo sie sich trafen war völlig klar ,,Im Wensley Park!!!!‘‘

Dort angekommen zeigte er Lucy das Tagebuch.

,,Das glaube ich hängt mit Großvaters verschwinden zusammen, lies und mach du dir selbst ein Urteil.‘‘ sagte Jake.

Als sie es las konnte sie es nicht glauben .

,,Das erinnert mich an das was mir meine Oma mal erzählt hatte.‘‘ ,,Sie erzählte von einem Haus indem grauenvolle Dinge geschehen unteranderem das Verschwinden von Personen.

,,Wenn das stimmt was du sagst müssen wir das Haus finden.‘‘ ,vermerkte Jake.

,,Um mehr herauszufinden lass uns ins Haus meiner Großeltern.‘‘ ,schlug Jake vor.

,,Das ist eine gute Idee!‘‘ ,stimmte Lucy ihm zu.

Als sie dort ankamen gingen sie auf den

Dachboden, um dort zu lesen.

Dort stapelten sich Kartons, die sie beiseite schaften .

Als sie nun endlich Platz hatten kam eine nie vorhergesehene Tür zum Vorschein.

Das Tagebuch in Jake’s Jackentasche fing an sich wie Wild zu bewegen.

Es schien als würde die Tür es anziehen.

Als Jake das Buch auf den Boden legte schlug das Buch wie von Zauberhand auf.

In mitten des Tagebuch’ s wurde ein Schlüssel sichtbar, den Lucy aufnahm und aufgeregt im schloss umdrehte.

Als sie die Tür öffneten konnte man einen Training’ s Parkour und ein Podest mit Halskette sehen .

Jake und Lucy gingen zum Podest.

Unter der Kette war etwas geschrieben……

Kette der Visionen

Sucht sich selbst ihren Hüter

Lucy berührte die Halskette für einen Moment, auf einmal fing die Kette an zu leuchten , schwebte zu Lucy und legte sich ihr um den Hals.

Gleichzeitig wurde im Tagebuch von Jakes Großvater ein Kapitel namens ,,Zaubersprüche angriff und Verteidigung‘‘ sichtbar.

Beide sagten gar nichts mehr, sie standen völlig überwältigt mit offenen Mündern da und konnten nicht fassen was sie in so kurzer Zeit alles erlebt hatten.

Nach und nach fanden sie heraus wie sie

Ihre neu gewonnenen Artefakte und Kräfte benutzen konnten.

Sie trainierten und wurden dabei immer besser.

Nach einen Monat Training waren sie bereit.

Jetzt brauchten sie nur noch einen Plan und den Weg zum Haus.

In der Nacht erhielt Lucy eine Vision von dem Haus.

Es stand auf einem Kargem Gelände mit

schwarzem Zaun.

Neben dem Haus stand ein alter Baum ohne Blätter, auf ihm und um das Haus waren Raben.

Den Weg zum unheimlichen Haus bekam sie ebenfalls übermittelt.

Mit dieser Vision wachte sie am Morgen auf, griff zum Telefon und rief ihren Freund an.

Um sich mit ihm zu treffen.

Sofort machten sie sich auf den Weg und trafen sich im ,,Wensley Park‘‘.

Von dort aus folgten sie dem Weg aus ihrer Vision .

Ein zwei Stunden später fing die Landschaft um sie herum an immer Kargerer zu werden.

Das schaurig wirkende Haus ragte in Mitten eines kahlen Feldes empor.

Zögernd traten sie die Stufen zur Haustür hinauf, die Merkwürdigerweise einen Spalt offen

stand.

Mit beklemendem Gefühl öffnete er die Tür .

Beim Betreten des Hauses kam ihnen ein eisiger Windzug entgegen.

Ein leises Lachen ertönte und sie betraten langsam den nächsten Raum.

Wieder dieses schaurige Lachen.

Dem Anschein nach waren sie in einer Küche .

Plötzlich erhoben sich die Messer die gerade eben noch auf dem Küchentresen gelegen hatten und schwebten langsam auf die beiden zu.

Lucy schrie:,, Hilfe !!!‘‘ Und Klammerte sich an Jake .

Die lachende Stimme sprach:,, ihr braucht doch keine Angst haben ich will doch nur SPIELEN,ha ha ha ha!!!

Erschrocken drängten sie sich an die Wand, die

Wie durch einen Zauber nachgab.

Ein dunkler Gang öffnete sich vor ihnen.

In panischer Angst rannten sie los und nur das schallen ihrer Schritte war zu hören.

,,DA EINE TÜR!!!‘‘ ,,SCHNELL RAUS HIER!!!“rief Jake .

Aber die Tür klemmte.

Die Messer kamen immer näher, mit aller Kraft stemmten sie sich gegen die Tür in letzter Sekunde gab sie nach und die Kinder schlüpften hindurch.

Erschöpft ließ Lucy sich zu Boden gleiten.

Jake atmete tief durch und schaute sich um.

,,Jake bist du das Jake!?‘‘

Verblüfft drehte der Junge sich um.

,,Großvater bist du das??“
Erst jetzt sah er in einer Ecke einen Mann

Angekettet und verletzt am Boden liegen.

Mit einem magischem Spruch aus Großvaters Buch löste er seine Ketten.

,,Großvater was bedeutet das alles hier?“

Fragte Jake.

Jeronimo antwortete: ,,Ich war dem Geheimnis des Hauses auf der Spur, weil ich zu viel wusste wurde ich von einem Dämon namens Darkus gefangen genhalten und mit meinem Tod bedroht.“

Aber jetzt müssen wir uns beeilen denn die Tür des Hauses schließt sich nach Sonnenuntergang!“

Sie rannten durch den Gang zurück zur Haustür verfolgt von einem grässlichen Lachen.

Stolpernd stürmten sie durch die Haustür.

Erleichtert nahmen sie sich in den Arm ,,Halt wir müssen die Tür noch abschließen!“

Jeronimo steckte den Schlüssel aus seinem Tagebuch ins Schloss und verriegelte mit einem Quietschen die Tür.

Damit war der Fluch des Dämons gebrochen.

Gemeinsam machten sie sich auf den Heimweg.

Als sie sich ein letztes Mal umdrehten sahen sie wie sich das Haus allmählich auflöste.

19.4.1887 Herr Watson saß in der Bücherei und las ein spannendes Buch. Dieses heißt „Böse gute Nacht Geschichten“. Auf einmal hörte er die Kirchenglocken von seinem kleinen Dörfchen Ellmbroke. „Oh Herr je, schon Mitternacht. Ich muss die Kinder noch in Bett bringen und essen muss ich auch noch etwas. Ursula wird mir den Kopf abreißen“, erschrak er. Er rannte aus der Bücherei. Die Bibliothekarin Frau Lindstrom war eingenickt und erschrak furchtbar, als Herr Watson an ihr vorbeistürmte und ihre mühsam geschriebenen Unterlagen vom Tisch fegte. Sie schrie ihm hinterher: „Haben sie den kein Benehmen! Dafür habe ich 5 Stunden gebraucht und jetzt muss ich alles noch einmal schreiben!“ „Entschuldigung“, rief Herr Watson zurück und rannte auf die Steinstraße. Er ging im zügigen Schritt. Plötzlich hörte er einen Ast hinter sich knacken. Er drehte sich um und sah gerade noch etwas hinter einen Stapel Fässer huschen. Herr Watson ging langsam zu den Fässern. Doch als er hinter sie schaute, sah er nichts. Er wunderte sich und dachte: „Ähm, also irgendetwas stimmt hier doch nicht. Ich meine, ich hätte etwas gesehen“. Langsam bekam Herr Watson Angst und er fand es sehr gruselig.

Da bog Herr Watson in die Mühlengasse ein. Genau in diesem Moment fielen alle Laternen in der Gasse aus. Herr Watson zitterte inzwischen vor Angst. Plötzlich bekam Herr Watson ein Messer in den Arm gestochen und er sah nur noch schwarz vor Augen.

Er wachte in einem Raum, der mit Kerzenlicht beleuchtet war, wieder auf. Sein Arm tat im schrecklich weh. Eine Tür knarrte hinter ihm und eine schwarze Gestalt trat in den Raum. Sie hatte leuchtende Augen und war zwei Meter groß. Herr Watson sagte: „Ich gebe ihnen alles, was sie von mir wollen, nur lassen sie mich bitte zu meiner Familie.“ Die Gestalt zischte: „Das hättest du dir vorher überlegen sollen, bevor du das Buch liest“. „Weshalb denn?“, fragte Herr Watson vorsichtig. „Nun ja, dieses Buch wurde von den Tricoloren der Unterwelt verflucht, damit wir ab und zu neue Diener haben, die uns dienen. Immer wenn ein Mensch in diesem Buch liest, wird einer von uns von unserem Chef Maximus Motorus ausgewählt, um diesen Menschen zu verschleppen.“, sprach die Gestalt und wurde in diesem Moment von einer anderen Gestalt unterbrochen. Diese sprach: „Weshalb redest du mit diesem Menschen? Er muss jetzt zum Chef.“ Herr Watson sah hektisch aus und wagte es zu fragen: „Muss ich zum Chef?“ Die Wache hielt ihm die Lanze unter die Kehle und fragte: „Also wenn du sterben willst, dann kannst du hierbleiben. Wenn nicht, dann komm mit.“ Herr Watson stand auf und folgte der Wache mit gesenktem Kopf. Ein paar Minuten später waren sie beim Chef. Dieser saß auf einem prunkvollen Thron. Herrn Watson fiel ein Buch auf, das scheinbar sehr wichtig war, da der Chef die ganze Zeit seine Hand auf das Buch hielt. Die Wache sprach: „Chef, das ist der neue Diener.“ „Oh, der Neue. Schickt ihn gleich in die Küche. Er soll uns ein festliches Mahl zubereiten.“, sagte der Chef. Die Wache schubste Watson in die Küche. Dieser dachte sich: „Der Chef scheint sehr an diesem Buch zu hängen. Er hat die ganze Zeit in ihm geblättert und außerdem sieht es so aus wie das Buch in der Bücherei.“ Herr Watson kochte und kochte. Nach einer halben Stunde servierte er das Essen. Als er am Thron des Chefs war, schnappte er sich das Buch und rannte in die Küche zurück. Watson blätterte verzweifelt im Buch herum. Dann fand er eine Seite, auf der stand Fliehen aus der Unterwelt. Herr Watson las sich die Seite flink durch. Gerade als er wusste wie er aus der Unterwelt entkommen konnte, ertönte ein lauter Schrei: „Wo ist mein Buuuuch!“ Und schon hörte man es trampeln. Herr Watson legte das Buch auf den Boden und sprang hinein, gerade noch rechtzeitig. Tatsächlich, er war wieder zu Hause in der Mühlengasse. Er jubelte laut und schrie. Auf einmal gingen überall Lichter in den Häusern an. Er wurde von seinem Nachbarn wütend angeschrien: „Sie haben wohl nicht verstanden, dass es Punkt 1 Uhr ist!“. Doch Herrn Watson war dies alles egal.

Er war zuhause.

Ende

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