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Eine freudige Nachricht erreicht letzte Woche unsere Schule: Der Sozialwissenschaften Leistungskurs der Q1 gehört zu den diesjährigen Preisträgern des Euroscola Wettbewerbs des Europäischen Parlaments. Es gelang dem Leistungskurs sich mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Euronezar Scrooge“ gegen die landesweite Konkurrenz durchzusetzen. In „Euronezar Scrooge“, eine Adaption der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, wird ein europafeindlicher Politiker à la Marine LePen, von der wichtigen Bedeutung der EU für unsere Gesellschaft überzeugt.

Als Preis gewann der Leistungskurs SoWi eine Reise nach Straßburg zum europäischen Parlament. Dort nimmt der Kurs an dem Euroscola Programm teil. Die Schüler schlüpfen für einen Tag in die Rolle von Europa-Abgeordneten, diskutieren und verhandeln über aktuelle Themen wie Umwelt oder Migration und stimmen gemeinsam über Themen der Zukunft ab.

Straßburg wir kommen!

SW Leistungskurs Q1 nimmt am Euroscola Wettbewerb teil

Um nichts weniger als die Zukunft der Europäischen Union geht es in dem diesjährigen Wettbewerb „Euroscola“ des Europäischen Parlaments. Die Teilnehmer des Wettbewerbs sollen sich kritisch mit der Zukunftsperspektive der EU, den Folgen der Euro-Krise und dem zunehmenden Nationalismus beschäftigen.

Der Sowi LK Q1 tat dies in Form eines kleinen Theaterstückes. In diesem Theaterstück erscheinen 3 Geister, gespielt von Robin Eilbracht, Hassan Mawassi und Annika Blöbaum, einem europafeindlichen Politiker, bitterböse gespielt von Max Fromme, und überzeugen ihn von der Bedeutung der EU für die Menschen Europas.

Mit viel Engagement und auch außerunterrichtlichem Einsatz erschufen die Schüler des Sowi LKs dieses Stück und bewerben sich damit im Wettbewerb um ein Siegertreppchen. Als 1. Preis winkt für die Teilnehmer eine Reise nach Straßburg zu einem internationalen Schülertreffen. Drückt uns also die Daumen! theater3theater4

Es ist die 6. Stunde am Donnerstag, den 29. September 2016, und wir können nach getaner Arbeit den herbstlich-zimtigen Lecker-Schmecker-Apfel-Kuchen so richtig genießen. MMMmmmh, lecker!!!

Man muss sagen – den Kuchen haben die Schülerinnen und Schüler wirklich verdient, DENN: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekt-Workshops „Vorhang auf! Mit dem Theatermobil quer durch Europa!“ im Rahmen der Gesundheits- und Projekttage haben innerhalb von drei kurzen Tagen in ihren Kleingruppen teilweise witzige, teilweise informative, teilweise klischeehaft, teilweise …, auf jeden Fall absolut überzeugende Szenen entwickelt, die sich in verschiedenen europäischen Ländern spielen – in Italien, Großbritannien, Griechenland und im europäischen Teil Russlands.

Das Beste und Überzeugendste daran: Von der ersten Idee bis zum letzten Auftritt – alles wurde durch die Schülerinnen und Schüler selbst entwickelt und eingeübt. (Alle, die irgendwas mit Theater zu tun haben, werden uns an dieser Stelle absolut zustimmen, dass drei mal sechs Schulstunden wirklich eine kurze Zeit ist, um ein Theaterstück von der ersten Idee bis zur fertigen Aufführung auf der Bühne zu entwickeln und einzustudieren.) Deshalb können wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zurückmelden: „HUT AB!!! GUT GEMACHT!!!“

Im Nachhinein meldeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops zurück, dass sie die Gruppen- bzw. Teamarbeit endlich einmal anders erlebt hätten, und zwar, wirklich positiv und produktiv. Diese Beobachtung können wir als Lehrkräfte bzw. Workshop-Leiter nur bestätigen, denn es war wirklich erfreulich zu beobachten, wie sich aus einem wild zusammengewürfelten Schüler-Haufen gut funktionierende Teams herausgebildet haben, die die Prinzipien der Gruppenarbeit in der Praxis umgesetzt haben – soziales Lernen auf eine unbewusste gruppendynamische Art und Weise.

Falls euer Interesse geweckt wurde, schau rein! Es ist natürlich nicht alles perfekt, aber wenn ihr Fehler entdeckt, überseht sie!

Theaterstück „Vorhang auf! Mit dem Theatermobil quer durch Europa!“

Schüleraustausch Dänemark September 2016 

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In der vorletzten Woche vor den Herbstferien haben 20 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 und 9 zusammen mit den beiden Lehrerinnen Irina Hamann und Christina Beinfohr eine Woche im dänischen Højby verbracht. Im Rahmen des Austausches sollten die Kinder das dänische Alltagsleben und Schulsystem sowie die dänische Kultur besser kennen lernen.

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Untergebracht waren die Kinder in dänischen Gastfamilien, die sich schon sehr auf den deutschen Besuch freuten.

Nach einer langen Busfahrt kam die Gruppe am Montagabend in Højby an und die Teilnehmer wurden direkt von ihren Gastfamilien in Empfang genommen. Genau wie an der Gesamtschule Bad Oeynhausen fand an der dänischen Schule eine Projektwoche statt. Zu dem Projektthema „Cities in a suitcase“ sollten die Schülerinnen und Schüler in deutsch-dänischen Teams sich näher mit Metropolen dieser Welt, insbesondere mit europäischen Großstädten, auseinandersetzen.

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Dabei war neben der Informationsbeschaffung zur Geographie, Geschichte und Bevölkerung der jeweiligen Stadt auch handwerkliches Geschick erforderlich.

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In der schuleigenen Werkstatt erstellten die Teams beeindruckende Skylines ihrer Stadt aus Holz und Karton für den persönlichen „suitcase“. Am Freitag wurden die liebevoll kreierten Koffer dann den anderen Schülern präsentiert.

Ein Highlight des Austausches war sicherlich der Besuch der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, die die Kinder unter anderem im Rahmen einer Stadtrallye erkundeten. Ein Besuch des Schlosses Amalienborg, Residenz der dänischen Königin, durfte natürlich nicht fehlen. Glücklicherweise traf sich die Gruppe dort passend zur aufregenden Wachablösung.

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Am Samstagmorgen machte sich die deutsche Gruppe zurück auf den Weg nach Bad Oeynhausen, im Gepäck tolle Erlebnisse, neue Eindrücke und Erfahrungen. Beim Abschied kullerten sogar einige Tränen und viele Kinder konnten neue Freundschaften knüpfen, die hoffentlich lange über den Austausch hinaus halten werden.

Farvel Danmark!

Projekttage an der Gesamtschule Bad Oeynhausen

Jahrgang EF macht Umfrage zu Problemen und Zukunft der EU

Während der Projekttage im Schuljahr 2016/2017 ging es vom 27.9. – 29.9. 2016 an der Gesamtschule Bad Oeynhausen unter anderem auch um das Thema Europa.

So wählten 27 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs EF ein Projekt unter der Leitung von Volker Brand an, das sich mit den Problemen des Europäisierungsprozesses sowie der Zukunft der Europäischen Union beschäftigte. Damit war gleichzeitig eine kursive Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung verbunden. In diesem Sinne ist nach repräsentativen Vorgaben eine Erhebung mit ca. 300 Befragten durchgeführt worden, die auf der Folie des Grafstat – Programms der Bundeszentrale für politische Bildung ausgewertet wurde.

Eingangs ist in diesem Projekt die Problematik auf der Grundlage dreier aktueller Texte erörtert worden. Dieser Prozess mündete schließlich in den diversen Fragestellungen, die von den Kursteilnehmern ausgewählt wurden.

Nach der Befragung wurden folgerichtig die Daten in das Grafstat – Programm eingespeist und abschließend ausgewertet und diskutiert.

Es zeigte sich, dass ca. zwei Drittel der Befragten von einem Fortbestand der EU ausgehen. Immerhin jeder Fünfte tut dies allerdings nicht.

Dabei fühlen sich zwei von drei Befragten in Europa sicher, während jeder Vierte dies für sich nicht so sieht.

Einen Austritt Deutschland aus der EU erwarten über 76% nicht. Nur jeder Sechste der Befragten hält das für möglich.

In der Umfrage wurden auch konkrete politische Entscheidungen hinterfragt, die im europäischen Kontext stehen. So meint etwa die Hälfte der Interviewten, dass der Brexit auf Deutschland keinen Einfluss hat. Hier sind sich allerdings viele noch unschlüssig.

Interessant ist, dass die Hälfte der Befragten die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin ablehnt. Ein Befund, den Demoskopen seit längerem in vielen Befragungen ermitteln. Anscheinend sind politische Attitüden , die durch Schlagworte wie „Willkommenskultur“ und „Wir schaffen das“ gekennzeichnet sind, zur Zeit nicht mehr mehrheitsfähig. 20% meinen allerdings, dass sich in Deutschland durch die Aufnahme der Flüchtlinge kaum etwas verändert hat.

Mehr als die Hälfte der Befragten hält im Übrigen die deutsche Unterstützung für Griechenland für falsch.

Für das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der EU – so der Tenor des Umfrageprojekts – gibt es noch „Luft nach oben“.

7500 Jugendliche aus mehr als 28 Ländern diskutierten vom 19. – 21. Mai im Europa-Parlament in Straßburg über die Zukunft Europas. Mitten unter ihnen – 28 Schüler der EF und Q1 unserer Schule. Neben der Besichtigung des Europa-Parlamentes standen Workshops mit den Themen Krieg und Frieden, nachhaltiges Wirtschaften, Jugendarbeitslosigkeit und Partizipation auf dem vollen Programm der Schüler. In diesen Diskussionsrunden wurde miteinander diskutiert, gestritten und geplant – alles komplett auf Englisch. Zudem lernten die Schüler eine Astronautin der ISS-Besatzung kennen, probieren exotisches Essen aus der Karibik und feierten mit den anderen Jugendlichen abends in der Altstadt von Straßburg das gemeinsame Europa mit einem Live-Konzert.

 

Einmal Hojby und zurück

Am frühen Sonntagmorgen des 10. April 2016 brachen 19 Schülerinnen und Schüler aus dem 7. Jahrgang der Gesamtschule Bad Oeynhausen nach Hojby in Dänemark auf, um eine Woche dort in einer Gastfamilie zu leben, mit den dänischen Schülerinnen und Schülern in deren Schule zu gehen und gemeinsam an verschiedenen Projekten zu arbeiten.

Mit jedem Kilometer, mit dem sich der Bus dem kleinen Städtchen auf Seeland näherte, stieg die Spannung: Wie wird es in meiner Gastfamilie sein? – Habe ich auch wirklich das passende Gastgeschenk? – Ob die dänischen Schülerinnen und Schüler wohl ebenso aufgeregt sind? – Was gibt es wohl zu essen? Kann ich mich verständigen?...

Und dann ging alles ganz schnell: Ankommen - Koffer schnappen - Ins Auto der Gastfamilie steigen - Wieder ankommen… und für 6 Tage ein neues Zuhause haben!

Freundschaften wurden geknüpft, morgens gab es Brötchen mit Schokowaffeln, in der Schule staunte man nicht schlecht über so viele Laptops, auf denen die Projektergebnisse festgehalten werden konnten, die Sandwiches am Mittag waren grandios und „nur“ durch das Smorrebrod am Freitagabend zu toppen, alle Räume in der Schule waren den ganzen Tag über geöffnet, das Lernen in Gruppen setzte Verantwortung und Zielstrebigkeit voraus – schließlich war für Freitag eine Präsentation der Ergebnisse angesetzt, wunderbar war das große Iglu auf dem Schulhof,

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in dem auch bei Regen und Wind Fußball gespielt werden konnte, in den Pausen, am Nachmittag und auch bis in den späten Abend hinein, die gemeinsame Fahrt nach Kopenhagen war einfach toll und dass eine Schülergruppe währenddessen das traditionelle Weihnachtsessen für uns alle gekocht hat, war eine besondere Wertschätzung, die nähere Umgebung wurde auf vielfältige Weise erkundet und so manch einer hatte Ostseekiesel im Gepäck!

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Am Samstag ging es wieder zurück – reich an vielen neuen Erfahrungen und in Vorfreude auf den Besuch der Gastgeschwister in Bad Oeynhausen – und es ist wahrscheinlich, dass es für Viele wieder einmal heißt: Einmal Hojby und zurück. Einladungen zum Wiederkommen mit der eigenen Familie oder auch alleine wurden vielfach ausgesprochen.

DANKE für eine ausgefüllte und schöne Zeit!

Bilder vom Schüleraustausch

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