Menü

In der Sekundarstufe II hat die Studien- und Berufswahlvorbereitung einen festen Platz und trägt den unterschiedlichen Interessen und Möglichkeiten Rechnung, die die Abschlüsse in dieser Schulform eröffnen: Nicht jeder Schüler, jede Schülerin möchte nach dem Erwerb der Fachhochschulreife oder des Abiturs (sofort) studieren. Gleichzeitig sind die Anzahl und die Bandbreite der Studiengänge und möglichen Ausbildungsberufe in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.

Dieser Vielfalt an Wahlmöglichkeiten versuchen wir mit einer  individuellen Beratung Rechnung zu tragen. Als Koordinatorin für die Studien- und Berufswahl bin ich dabei  in erster Linie Vermittlerin zwischen den (Fach-)Hochschulen, der Bundesagentur für Arbeit und den Arbeitgebern auf der einen Seite und den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern auf der anderen Seite.

Deshalb bieten wir neben den im Folgenden erläuterten Veranstaltungschwerpunkten persönliche Beratungen an. In meinen Freistunden berate ich Sie gerne und während der Eltern- und Schülersprechnachmittage bieten die Berufsberaterinnen der Bundesagentur für Arbeit Termine an.

Darüber hinaus können sich alle Oberstufenschüler/innen an dem ständig aktualisierten Infoboard über Angebote der Studien- und Berufsberatung auf dem Laufenden halten. Sie finden dort auch Ausbildungsplatzangebote u. Ä.

Um den Weg ins Studium oder die Ausbildung zielgerichtet gestalten zu können, bitte ich Sie, diese Angebote zu nutzen und das Gespräch zu suchen.

Viel Erfolg wünscht

 Martina Hohnhorst

(Koordinatorin Studien- und Berufswahvorbereitungl Sek. II)

Studieren in Holland? Mit dem Niederländisch-Kurs zum Tag der offenen Tür nach Enschede

Am Freitag, dem 20.01.2017, haben wir mit unserem Niederländisch-Kurs die Saxion University of Applied Sciences in Enschede an ihrem Tag der offenen Tür besucht. Die Universität besitzt drei Standorte (Enschede, Deventer, Apeldoorn) in Holland. Enschede liegt am nächsten an der deutschen Grenze mit 7 km Entfernung.

Enschede Tag

Wir wurden von deutschen Studentinnen in Empfang genommen, die uns den Ablauf erklärten, und konnten uns anschließend auswählen, wohin wir in der Hochschule gehen wollten. Dort gab es für die verschiedensten Fachrichtungen Stände und auch Präsentationen, die wir uns ansehen konnten. Die meisten der Präsentationen waren auf Englisch, aber trotzdem gut zu verstehen. Dabei haben wir zum Beispiel erfahren, dass das Sprachniveau B2 auf Niederländisch erwartet wird, wenn man in den Niederlanden studieren möchte.

Der große Unterschied zu einem Studium in Deutschland ist, dass es keinen NC gibt und somit jeder die Chance auf einen Studienplatz hat. Der Bachelor-Studiengang dauert dann allerdings auch vier Jahre anstatt wie sonst üblich nur drei, weil das erste Jahr als eine Art Kennlernphase gewertet wird. Das fertige Studium kann international genutzt werden und bietet deswegen vielfältige Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Und noch etwas ist anders als an deutschen Unis und Hochschulen: es werden pro Jahr etwa 2.00 0€ Studiengebühren fällig – dafür ist aber z. B. die Saxion in Enschede auch sehr gut ausgestattet, die Veranstaltungen nicht überlaufen, und die Dozenten haben mehr Zeit für ihre Studenten und Studentinnen als in Deutschland oft üblich.

 

Nachdem wir die Saxion besucht hatten, blieb immer noch genug Zeit, um ein wenig in der Stadt herumzuschauen. Diese besitzt viele Einkaufs- und Essensmöglichkeiten. Unserer Meinung nach bietet das Studium in den Niederlanden neue Lebenserfahrungen, weil man ein neues Land und die Sprache kennenlernt. Der Besuch an der Saxion hat uns gezeigt, dass ein Studium außerhalb von Deutschland ebenfalls möglich ist und vielleicht einfacher für einen selbst scheint, weil es keine Einschränkung außer der eigenen Motivation gibt. Interesse und Einsatz sind wichtiger als der erreichte Abi-Schnitt. 

Enschede Tag Gruppe

 

- Ein Informationsabend für Eltern und Erziehungsberechtigte der Jahrgänge 8 – Q1

 

Am Donnerstag, den 05.11.2015, möchten wir Ihnen die Vertreter der Bundesagentur für Arbeit vorstellen, die Ihre Kinder in den kommenden Jahren bei der Studien- und Berufswahl begleiten. Außerdem erläutern wir, wie die Schule und Sie als Eltern gemeinsam Ihr Kind bei diesem wichtigen Schritt unterstützen können.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Forum Gesamtschule Bad Oeynhausen und dauert bis etwa 20.30 Uhr.

Wir freuen uns darauf, Sie – gerne auch gemeinsam mit Ihrem Kind - am 05. November begrüßen zu dürfen und wünschen bis dahin eine gute Zeit.

Martina Hohnhorst                                                             Ulrich Franz

(Koordinatorin Studien- und Berufswahl Sek. II)         (StuBO-Koordinator Sek. I)

Ehemalige besuchen ihre Schule…

Am 14. Februar 2014 hatten wir besondere Gäste an der Gesamtschule Bad Oeynhausen. Es besuchten uns 18 ehemalige Abiturienten und Abiturientinnen unserer Schule und eine Studentin aus den Niederlanden, um dem Jahrgang der Qualifikationsphase 1 etwas über das Leben nach dem Abitur zu berichten. Sie alle haben verschiedene Richtungen eingeschlagen, einige sogar mehrere. Sie erzählten uns, den Schülern der Q1, von abgeschlossenen Studien und Ausbildungsgängen, aber auch von Studienabbrüchen und darauf folgenden Ausbildungen. Doch nicht nur über das Studium in Deutschland konnten wir uns informieren, sondern auch über das in den Niederlanden.

998

Das Treffen lief so ab, dass sich die Besucher/innen kurz mit ihrem Abiturjahr und ihrem jetzigen Studiengang oder ihrer Ausbildung vorstellten. Danach verteilten sie sich in der Mensa auf verschiedene Tischgruppen und wir durften uns in Form eines Speed-Datings frei aussuchen, über welche Studien- oder Ausbildungsgänge wir uns informieren wollten.

1001

Alle gingen offen auf unsere Fragen ein, ohne uns von ihrer Berufs- oder Studienwahl überzeugen zu wollen. Sie machten uns Mut, dass wir keine Angst vor dem Leben nach dem Abitur haben müssen und dass man sich auch für ein abgebrochenes Studium nicht schämen muss. Auch denen von uns, die noch nicht wissen, wie es für sie nach dem Abitur weiter gehen soll, gaben sie Tipps, beispielsweise berichteten sie von verschiedenen Praktika oder einem Jahr im Ausland.

Alles in allem müssen wir sagen, war es eine gute Idee unserer Lehrer dieses Treffen zu organisieren. Wir denken, es hat uns alle ein kleines oder vielleicht auch ein größeres Stück weiter geholfen und die Ehemaligen haben sich viel Mühe gegeben, uns unsere Angst zu nehmen: ein gelungener und informativer Nachmittag.

Viktoria Kurda und Luisa Ossenfort

 


Zum Seitenanfang