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Am Dienstag, dem 06.12.16, besuchte ein besonderer Gast die Gesamtschule Bad Oeynhausen, der „BauBus“ der Bauindustrie NRW. Dieses Highlight der Nachwuchs-kampagne „Bau – Dein Ding“ dient der Berufsorientierung und ist ein mit Ausprobier-stationen umgebauter Gelenkbus.

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Insgesamt 60 interessierte Schülerinnen und Schülern erhielten Einblicke in insgesamt 20 Bauberufe. So gibt es dort viele praktische Quizaufgaben, die die Jugendlichen im Team lösen müssen, aber auch spannende Multimedia-Elemente. Ziel dabei ist es, den Schülerinnen und Schülern die Bauberufe als mögliches Berufsfeld auf spielerisch-informative Weise näher zu bringen und vielfältige Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen.

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Gerade für die anstehende Ausbildungsplatzsuche bzw. für die bald stattfindenden Berufsfelderkundungstage war diese ergänzende Aktion sicher hilfreich.

Podiumsdiskussion zum Abschluss des Schülerbetriebspraktikums in der Gesamtschule Bad Oeynhausen am 06.07.2016

Als Abschluss des Schülerbetriebspraktikums in der Sek. I fand am Mittwoch, 06.07.2016 im Forum der Gesamtschule eine Podiumsdiskussion statt, die den Abschluss des dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikums markiert.

Als geladene Gäste nahmen teil: Herr Tappe von der Stadtsparkasse Bad Oeynhausen, Frau Walkenhorst vom HDZ Bad Oeynhausen, Herr Kögel von der Firma Kögel Bau und Herr Kaiser als Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden Momentaufnahmen von Praktikanten aus ihren entsprechenden Betrieben gezeigt. Ein Überblick über das im Juni 2015 zum wiederholten Male mit dem Siegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ ausgezeichnete Konzept der Studien- und Berufswahlvorbereitung unserer Gesamtschule folgte. Ebenso ein Ausblick auf die Berufswahlaktivitäten des kommenden Schuljahres.

Bevor die Gäste mit unseren Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kamen, wurde eine Aus- bzw. Bewertung des Praktikums aus Schülersicht präsentiert. Erstaunlich war die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in ihrem Praktikumsberuf eine Ausbildung machen möchten und fast alle sinnvoll während der drei Wochen eingesetzt wurden. Es gab allerdings auch Schülerinnen und Schüler, die das erlebte Berufsfeld für sich ausschließen.

Über derzeitige Chancen auf einen Ausbildungsplatz, Wichtigkeit von Noten, Bewerbungszeiten, Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung, Tattoos und Piercings als Ausscheidungskriterium (?) bis hin zu Verdienstmöglichkeiten wurde ein großes Spektrum an Fragen beantwortet.

Am Ende der Podiumsdiskussion sollten die Gäste den Schülerinnen und Schülern einen guten Tipp zur Bewerbung/Ausbildungsplatzsuche mit auf den Weg geben. Die Gäste gaben an, über ein freiwilliges Praktikum in den Ferien nachzudenken, damit sich die "Arbeitgeber" ein Bild von der Leistungsbereitschaft und der Persönlichkeit des Bewerbers machen können. Dies brachte Herr Kögel noch einmal auf den Punkt: Wichtiger als Noten ist bei ihm der Mensch und sein Verhalten.

 Podiumsdiskussion Gästefoto

 

Personen auf dem Foto (von links nach rechts): Uwe Kaiser – Berufsberater BA, Peter Kögel – Kögel Bau, Monika Walkenhorst – HDZ Bad Oeynhausen, Torsten Tappe – StadtSparkasse Bad Oeynhausen. Ulrich Franz – Studien- und Berufswahlkoordinator SI.

Insgesamt 40 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Bad Oeynhausen besuchten am 25. April auf Einladung der Firma Harting aus Espelkamp die Tec2You auf der Hannover Messe.

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Obwohl an diesem Tag sowohl der US-Präsident Barack Obama und unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenso die Messe in Hannover besuchten und es deshalb zu deutlichen Verzögerungen kam, konnten unsere Schülerinnen und Schüler viele interessante Entwicklungen in den Bereichen Faszination Technik und Energie- und Umwelttechnologien erleben. Besonders das Gegenwartsthema "Internet der Dinge - Industrie 4.0" war vielen Schülern unbekannt und erweckte große Aufmerksamkeit. Es war wie auch schon im letzten Jahr eine sehr gelungene Veranstaltung, die wir gern auch wieder im nächsten Jahr durchführen wollen. Unser Dank gilt der Firma Harting, die diesen "etwas anderen Ausflug" ermöglicht hat.

Weitere Informationen gibt es hier.

„Begehrtes Prädikat“ für drei Schulen
SIEGEL zeichnet Studien- und Berufswahlorientierung aus

Kreis Minden-Lübbecke. Drei Schulen aus dem Kreis Minden-Lübbecke erhielten jetzt für ihre besonders gute Studien- und Berufswahlorientierung das SIEGEL. Die Auszeichnung würdigt außergewöhnliche Erfolge der Schulen beim Übergang in Ausbildung oder Studium.

Die Gesamtschule Bad Oeynhausen, die Gesamtschule Hüllhorst und die Kuhlenkampschule Förderschwerpunkt „Lernen“ in Minden sicherten sich das SIEGEL nach 2012 bereits zum zweiten Mal. Alle drei Schulen können nun bis 2018 mit dem SIEGEL werben und ihr Profil in der Öffentlichkeit schärfen.

Die Preisverleihung fand gestern im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn für ganz Ostwestfalen statt. Insgesamt gingen 20 SIEGEL in die Region. Spitzenreiter war mit sieben Auszeichnungen die kreisfreie Stadt Bielefeld. Die Organisation des SIEGEL-Projektes in Ostwestfalen hat die Detmolder Peter Gläsel Stiftung bereits 2005 übernommen. Seit 2011 stellen sich auch Schulen aus dem Mühlenkreis der Jury, die mit Fachleuten aus Schule, Wirtschaft, Arbeitsverwaltung  und Wissenschaft besetzt ist.

Stefan Wolf, Geschäftsführer der Peter Gläsel Stiftung, zeigte sich erfreut, dass mit Ausnahme von Sekundarschulen alle weiterführenden Schulformen bei den Preisträgern vertreten seien: Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien. Alle SIEGEL-Schulen überzeugten die Jury mit ihren ausgezeichneten Konzepten für den Übergang in Ausbildung oder Studium. Dabei nahmen die Jurymitglieder im Rahmen eines Auditverfahrens das Übergangsmanagement jeder einzelnen Schule genau unter die Lupe. Dazu gehörten frühzeitige Berufswahl- und Studienorientierung, Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen, Einbindung der Eltern in die Berufsorientierung, Berufspraktika für Lehrer, Schülerfirmen, schuleigene Berufsmessen mit Azubi-Speed Dating und viele Einzelmaßnahmen mehr.

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Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl würdigte in ihrem Grußwort das SIEGEL als „zuverlässigen Wegweiser“ für Jugendliche und als „begehrtes Prädikat“ für die ausgezeichneten Schulen. Das SIEGEL ist Ende der 90er-Jahre auf Initiative der Bertelsmann Stiftung, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld und des Kreises Gütersloh entwickelt worden. Heute hat es sich in 14 Bundesländern etabliert. Derzeit tragen gut 1.400 Schulen in Deutschland das SIEGEL.  

Berufswahl- und Studienvorbereitung an der Gesamtschule Bad Oeynhausen

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